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Die Heimat unserer Gruppe ist Ostfriesland, am äußersten nordwestlichen Rande der Bundesrepublik Deutschland gelegen.

Sandhorst ist ein Ortsteil am nördlichen Rande der Stadt Aurich, der einstigen fürstlichen Residenzstadt im geografischen Mittelpunkt der ostfriesischen Halbinsel.

EwigesMeer1webSANDHORST

Unser Dorf ist aufeinem flachen Geestrücken zwischen einem ausgedehnten Waldgebiet im Süden und einer zum Teil noch intakten Moorlandschaft - nahe des “Ewigen Meeres”, dem größten Hochmoorsee Deutschlands - im Norden gelegen. Die ehemals selbstständige Gemeinde Sandhorst besteht bereits seit mehreren hundert Jahren. Sie wurde 1972 im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform nach Aurich eingemeindet. Heute ist Sandhorst mit zirka 375 Enercon-webMenschen pro Quadratkilometer der bevölkerungsdichteste der 21 Ortsteile Aurichs. Auf einer Fläche von rund 10,8 Quadratkilometern leben etwa 4000 Einwohner.

Sandhorst und der im Norden angrenzende Ortsteil Tannenhausen verfügen über ein gemeinsames großes Gewerbegebiet. Dort befinden sich unter anderem Produktionsanlagen des weltweit tätigen Windenergieanlagen-Herstellers ENERCON.

Wallhecken2webLANDSCHAFT in Ostfriesland
Ostfriesland - ein malerischer Landstrich. Grüne Weiden, leuchtende Rapsfelder. Moor, Geest und Marsch. Kanäle, Schleusen und Klappbrücken. Steinerne Zeugen einer vergangenen Zeit: Gulfhöfe und Burgen, Leuchttürme und Mühlen, Backstein- und Granitquaderkirchen mit uralten Orgeln.

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Natürlich sprechen die Ostfriesen Hochdeutsch. Doch noch sehr viele beherrschen die Plattdeutsche Sprache. Ein Zweisprachenland also, dies wird auch deutlich dadurch, dass das Ortsschild der Stadt Aurich auch die plattdetsche Bezeichnung “Auerk” trägt.

Der universelle Gruß „Moin“ ist in Ostfriesland zu jeder Tageszeit zu hören, egal ob morgens beim Bäcker oder am Abend bis in die späte Nacht. Seltsam, fürwar. Die meisten Linguisten nehmen an, dass “Moin” dem Angeredeten sprachökonomisch „einen Guten“ (moien) wünscht, was dann wiederum erklärt, dass “Moin” zu jeder Tageszeit gebraucht wird.

Die Ostfriesen sagen, was sie meinen – ohne Umschweife. Nur wenn Ostfriesen vom „Meer“ sprechen, dann geht es ihnen um einen (Binnen-)„See“. Reden sie von der „Nordsee“, dann meinen sie das Meer.